Windows-Firewall für den SQL-Server freigeben


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Die Freigabe erfolgt auf dem Computer, auf dem der SQL-Server läuft. Ohne diese Regeln blockiert Windows eingehende Verbindungen. Die Clients von e-klimaX kommen dann nicht an die Datenbank.

Standardmäßig werden zwei Ports benötigt:

  1. UDP 1434 für den Dienst SQL Server-Browser
  2. TCP 1433 für die SQL-Server-Instanz

Neue eingehende Regel anlegen

Öffnen Sie auf dem SQL-Server die Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit.

  1. Systemsteuerung → System und Sicherheit → Windows Defender Firewall → Erweiterte Einstellungen
  2. Oder Windows-Taste, nach Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit suchen
  3. Links Eingehende Regeln wählen, rechts Neue Regel…

Assistent für neue eingehende Regel: Regeltyp Port

SQL Server Browser (UDP 1434)

Legen Sie zuerst die Regel für den SQL Server-Browser an.

  1. Regeltyp: Port
  2. Protokoll: UDP
  3. Bestimmte lokale Ports: 1434
  4. Aktion: Verbindung zulassen
  5. Profile: die Profile aktivieren, über die die Clients kommen (meist Domäne)
  6. Name zum Beispiel: e-klimaX SQL Browser UDP 1434

UDP-Port 1434 für den SQL Server-Browser

SQL Server Instanz (TCP 1433)

Legen Sie eine zweite eingehende Regel an, wieder vom Typ Port.

  1. Protokoll: TCP
  2. Bestimmte lokale Ports: 1433
  3. Aktion: Verbindung zulassen
  4. Name zum Beispiel: e-klimaX SQL Server TCP 1433

TCP-Port 1433 für die SQL-Server-Instanz

Nutzt Ihre Instanz einen anderen TCP-Port, tragen Sie diesen Port ein. Den eingestellten Port sehen Sie im SQL Server-Konfigurations-Manager (nächster Abschnitt).

Port im SQL Server-Konfigurations-Manager prüfen

Nur nötig, wenn die beiden Port-Regeln nicht ausreichen.

Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurations-Manager. Unter SQL Server-Netzwerkkonfiguration → Protokolle für [Instanz] muss TCP/IP auf Aktiviert stehen.

TCP/IP im SQL Server-Konfigurations-Manager aktiviert

Doppelklick auf TCP/IP, Registerkarte IP-Adressen. Ganz unten unter IPAll:

  1. TCP-Port auf 1433 (oder den Port, den Sie in der Firewall freigegeben haben)
  2. Dynamische TCP-Ports leer lassen oder auf 0 setzen

TCP-Port unter IPAll

Danach den SQL-Server-Dienst neu starten, damit die Änderung gilt.

SQL Server als Programm freigeben

Nur nötig, wenn die Port-Regeln und die Prüfung im Konfigurations-Manager immer noch nicht ausreichen.

Legen Sie eine weitere eingehende Regel an, diesmal vom Typ Programm. Geben Sie die Datei sqlservr.exe der Instanz frei. Der Ordner hängt von SQL-Version und Instanzname ab, zum Beispiel:

  1. C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL11.SQLEXPRESS\MSSQL\Binn\sqlservr.exe

SQLEXPRESS ist hier der Instanzname. Bei einer Standardinstanz heißt der Ordner oft MSSQL11.MSSQLSERVER (die Zahl ändert sich mit der SQL-Version).

Tipp bei Verbindungsproblemen: Kommt vom Client keine Verbindung zustande, deaktivieren Sie die Windows-Firewall auf dem Server kurz zu Testzwecken. Funktioniert der Zugriff danach, schalten Sie die Firewall wieder ein und geben Sie die Ports wie oben frei. Die Firewall nicht dauerhaft ausgeschaltet lassen.


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